Science Fiction

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Read: Otherland vol. 1: City of Golden Shadow

First, I hate cliff hangers. After you have read 900+ pages you still don’t know how the story ends, how everything connects. It’s just annoying. Having said this, Tad Williams’ Otherland (vol. 1) is some nice piece of entertaining science fiction literature. It, at first, reminded me a bit of Stephenson’s Snow Crash. Much of the story happens in virtual reality, and national states are not as important as industrial conglomerates.

However, there is really not much of a story. This first of four volumes just introduces the characters and the backdrop. On 930 pages, damn it.

Yes, I felt entertained. Yes, Williams’ writing style is nice, readable. Yes, I somewhat liked what I have read. No, I don’t know whether I will buy the next volume. Maybe I will get it as a gift as part of my next Advent calendar this year.

Gelesen: Tatja Grimm's World

Vernor Vinge, ehemals Professor für Mathematik und Informatik, ist als Science Fiction Autor eher bekannt für seine in die ferne (?) Zukunft schauenden Werke, in denen die technologische Entwicklung so rasant fortgeschritten ist, dass sie die menschliche Gesellschaft grundlegend verändert hat. Zu seinen ersten Werken gehört Tatja Grimm’s World, eigentlich ein Sammelband verschiedener Kurzgeschichten. Tatja Grimm’s World ist jedoch nicht unbedingt typisch für Vinge. Statt in die ferne Zukunft fühlt man sich in eine Steampunk-Welt versetzt. Eine Steampunk-Welt in der ein Individuum deutlich aus der Menge ihrer Mitmenschen heraussticht.

Tatja ist überdurchschnittlich intelligent und erkennt, dass ihre Welt nicht das ist, was sie zu sein scheint. Etwas zu skrupellos verfolgt sie ihre eigene Ziele und sucht nach dem Beweis für außerirdisches, intelligentes Leben. Sie findet nicht nur ihren Beweis, sondern auch eine Erklärung für die Resourcenarmut ihrer Welt. Am Ende, nach einigen (mehr oder wenigen durchsichtigen) Wendungen, bricht sie schliesslich zu neuen Welten auf.

Vinge hat zurecht seine Karriere als Hochschullehrer gegen die eines Autors eingetauscht. Grimm’s World hat man im Nu verschlungen. Interessant ist, dass bereits in diesem frühen Werk Vinges pro-Markt/Kapitalismus Neigung deutlich wird. Er sich also bereits zu Beginn seiner Autorenkarriere deutlich von den doch recht häufig in der SF anzutreffenden Sozialromantikern, die oft das Ende eines freien Marktsystems thematisieren, unterscheidet.

Gelesen: The Snow

Gelegentlich muß ich mich auch mal Autoren zuwenden, die nicht zu meinem Standardrepertoire gehören. The Snow von Adam Roberts hatte ich bereits vor guten einem Jahr gekauft und auch schon einmal kurz angefangen zu lesen. Aber aus irgendeinem Grund bin ich über die ersten paar Seiten nicht hinausgekommen. Nun, jetzt habe ich endlich das Buch vollständig gelesen. Ich muß sagen, ich war ein wenig überrascht. Überrascht, dass am Ende doch noch außerirdische Lebensformen auftauchen. Sie wären nicht nötig gewesen und haben letztendlich den guten Eindruck doch ein wenig getrübt.

Das Buch beschreibt den Wandel der menschlichen Gesellschaft nach einer künstlich erzeugten Klimakatastrophe, die den gesamten Erdball unter einer dicken Schneedecke verschwinden läßt, aus der Sicht von zwei verschiedenen Personen. Zwei verschiedenen Personen, die zu unterschiedlicne Zeitpunkten und in recht unterschiedlicher Form ihre Erlebnisse und persönliche Geschichte in Form von offieziellen Berichten zu Papier bringen. Dabei spart der Autor Roberts nicht mit doch recht düsterer Sozialkritik. Kritik auch an aktuellen Konsumgewohnheiten, den Medien, aber auch den gesellschaftlichen Strukturen, den Regierungen. Bis dahin, ein wirklich gutes Werk. Nur, wie gesagt, die Aliens trüben den guten Eindruck doch ein wenig. Ohne sie wäre das Buch glaubwürdiger und eine Runde Sache. Mit ihen leidet ein wenig die Moral von der Geschichte.

Gelesen: A Deepness in the Sky

Vernor Vinges A Deepness in the Sky aus dem Jahr 1999 ist ebenso wie das 1992 erschiene Sequel A Fire upon the Deep mit einem Hugo Award ausgezeichnet worden. Zurecht. Das Buch spielt etliche Tausend Jahre vor Fire und erzählt einen Teil der Geschichte der auch in Fire mitspielenden Figur Pham Nuwen. Aber nicht nur. Zwei sehr unterschiedliche menschliche Kulturen stossen aufeinander als es um den Erstkontakt zu einer dritten, nichtmenschlichen Kultur geht. Es wird gekämpft, kooperiert, geplottet, betrogen und geliebt und am Ende kommt doch alles anders als geplant.

Zwei inhaltliche Aspekte sind besonders bemerkenswert. Vinge zeigt mit diesem Buch wiederum, dass es ihm besonders liegt, sich in fremde und fremdartige Kulturen hineinzuversetzen, sie zu entwerfen und sie in spannender Form glaubwürdig zu vermitteln. Überdies hat er ein beachtliches Gespür für futuristisch erscheinende Details die menschliche Psyche und Kognition betreffend. Fokus, eine gesteuerte Gehirnkrankheit, die aus den Focused biologische Machinen macht, eine quasi-AI mit echt menschlicher Intelligenz, konzentriert nur auf eine einzige Aufgabe, ist vielleicht gar nicht so weit hergeholt. Auch wenn sicher momentan niemand auf die Idee kommen würde eine solche Erkrankung gezielt ausbrechen zu lassen. Es gibt sie bereits: Autismus. Und tatsächlich scheinen sich Autisten für monotone, aber extrem detailsensible Arbeiten besonders zu eignen, wenn man der Firma Specialisterne glauben will.

Gelesen: A Fire upon the Deep

Schon seit einiger Zeit stand das mit dem Hugo Award ausgezeichnete A Fire upon the Deep von Vernor Vinge in meinem Zu-Lesen-Regal. Endlich bin ich dazu gekommen, es während meines Radtour-Urlaubs zu lesen.

Vinge entwirft ein sehr interessantes Szenario für eine imposante Space Opera. Das Universum ist in verschiedene Zonen mit unterschiedlichen technischen Möglichkeiten untergliedert mit denen auch verschiedene soziale Strukturen einhergehen. Vor diesem Hintergrund wird zugleich eine Rettungsaktion quer durch das Universum beschrieben als auch das durch unerwartet aufgetauchte Aliens (Menschen) gestörte Gleichgewicht einer quasi feudalen Welt. Eine Welt, die von Pack-Intelligenzen bevölkert wird. Ein besonders charmanter Aspekt des Buches ist die Kommunikation zwischen den Welten. Diese findet mittels einer Art galaktischem Usenet statt. Damals noch eine regelrecht visonäre Veranstaltung (Das Buch ist von 1992), ist das Usenet heute nur noch ein Schatten seines einstmaligen Selbst. Als zukünftige Kommunikationsform über lange Distanzen mit beschränkter Bandbreite erscheint es jedoch außerordentlich glaubwürdig.

Das Buch ist absolut lesenswert. Das Prequel habe ich bereits angefangen…

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