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Gelesen: How to Write a Lot

Nur durch Zufall bin ich zu Paul Silvias „How to Write a Lot“ gekommen. Silvia ist Psychologe und sein Buch richtet sich direkt an seine Fachkollegen, obwohl die Ratschläge durchaus nicht fachspezifisch sind. Der „praktische Wegweiser zu produktivem, akademischen Schreiben“ lässt sich auf einen einzigen Ratschlag reduzieren: „Schreibe regelmässig zu festen, eigens hierfür reservierten Zeiten“. Zur Unterfütterung nennt Silvia noch einige Strategien, die das anfängliche Durchhalten eines regelmässigen Schreibtermins erleichtern und einige Strategien zur Organisation des Schreiben selbst.

Zwei Dinge haben mich an dem Buch überrascht. Paul Silvia – warum muss man eigentlich seinen akademischen Grad auf dem Cover nennen? – ist gerade mal mein Alter. Ich schreibe zu wenig, war daraus resultierend meine erste Reaktion. Die zweite Überaschung kam nach dem Lesen. Ich habe das Buch am Stück an einem Abend – nachdem ich bereits einige andere Bücher etwas weitergelesen hatte – vollständig gelesen. Silvia hat einen erstaunlich angenehmen, unterhaltsamen Schreibstil. Schreiben kann man lernen.

Gesichtet: Creating More Effective Graphs

Naomi Robbins liefert mit ihrem Buch Creating More Effective Graphs eine gelungene Übersicht über gute graphische Darstellungen von Zahlenmaterial. Hierbei bespricht sie jeweils auch kurz die üblichen Kardinalfehler und erläutert warum eine andere Darstellung besser ist. Didaktisch sinnvoll steigt der Komplexitätsgrad der Darstellungen nur langsam an.

Die Nähe zu Cleveland und Tufte ist deutlich und wird auch nicht verschwiegen. Bereits im Vorwort wird auf die beiden Größen der visuellen Datenaufbereitung verwiesen. Creating More Effective Graphs ist damit auch nicht als Ersatz, sondern als einführende Ergänzung zu den Standardwerken von Cleveland und Tufte zu verstehen.

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