Gelesen: Dragon

Es ist nicht so, dass die Gewalt in den Dirk Pitt Romanen wirklich mit der Zeit abnimmt. Die Zahl der Toten variiert. Wenn es mal weniger (un)freiwillig Verblichene werden wie in Dragon, so nimmt die Gewalt einfach nur eine, nennen wir es blutigere Qualität an. Der unbarmberzige Charakter Pitt ist jedoch gerade der Attraktor für diese Abenteurerserie. Als regelmäßiger Leser der Cussler Bücher die Gewalt in seinen Werken zu kritisieren wäre also eher unehrlich.

Interessant ist jedoch die Entwicklung der Kontextgeschichten, die sich den politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen der Realität anpassen. Statt Kaltem Krieg sind es in Dragon nun, das Buch spielt in den frühen 90ern, wirtschaftliche Dominanz, die als Konfliktursache herhalten muß.

Wie immer spannend geschrieben. Meiner Meinung nach wieder besser als der Vorgängerband.

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