Gelesen: The Snow

Gelegentlich muß ich mich auch mal Autoren zuwenden, die nicht zu meinem Standardrepertoire gehören. The Snow von Adam Roberts hatte ich bereits vor guten einem Jahr gekauft und auch schon einmal kurz angefangen zu lesen. Aber aus irgendeinem Grund bin ich über die ersten paar Seiten nicht hinausgekommen. Nun, jetzt habe ich endlich das Buch vollständig gelesen. Ich muß sagen, ich war ein wenig überrascht. Überrascht, dass am Ende doch noch außerirdische Lebensformen auftauchen. Sie wären nicht nötig gewesen und haben letztendlich den guten Eindruck doch ein wenig getrübt.

Das Buch beschreibt den Wandel der menschlichen Gesellschaft nach einer künstlich erzeugten Klimakatastrophe, die den gesamten Erdball unter einer dicken Schneedecke verschwinden läßt, aus der Sicht von zwei verschiedenen Personen. Zwei verschiedenen Personen, die zu unterschiedlicne Zeitpunkten und in recht unterschiedlicher Form ihre Erlebnisse und persönliche Geschichte in Form von offieziellen Berichten zu Papier bringen. Dabei spart der Autor Roberts nicht mit doch recht düsterer Sozialkritik. Kritik auch an aktuellen Konsumgewohnheiten, den Medien, aber auch den gesellschaftlichen Strukturen, den Regierungen. Bis dahin, ein wirklich gutes Werk. Nur, wie gesagt, die Aliens trüben den guten Eindruck doch ein wenig. Ohne sie wäre das Buch glaubwürdiger und eine Runde Sache. Mit ihen leidet ein wenig die Moral von der Geschichte.

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