Gelesen: A Fire upon the Deep

Schon seit einiger Zeit stand das mit dem Hugo Award ausgezeichnete A Fire upon the Deep von Vernor Vinge in meinem Zu-Lesen-Regal. Endlich bin ich dazu gekommen, es während meines Radtour-Urlaubs zu lesen.

Vinge entwirft ein sehr interessantes Szenario für eine imposante Space Opera. Das Universum ist in verschiedene Zonen mit unterschiedlichen technischen Möglichkeiten untergliedert mit denen auch verschiedene soziale Strukturen einhergehen. Vor diesem Hintergrund wird zugleich eine Rettungsaktion quer durch das Universum beschrieben als auch das durch unerwartet aufgetauchte Aliens (Menschen) gestörte Gleichgewicht einer quasi feudalen Welt. Eine Welt, die von Pack-Intelligenzen bevölkert wird. Ein besonders charmanter Aspekt des Buches ist die Kommunikation zwischen den Welten. Diese findet mittels einer Art galaktischem Usenet statt. Damals noch eine regelrecht visonäre Veranstaltung (Das Buch ist von 1992), ist das Usenet heute nur noch ein Schatten seines einstmaligen Selbst. Als zukünftige Kommunikationsform über lange Distanzen mit beschränkter Bandbreite erscheint es jedoch außerordentlich glaubwürdig.

Das Buch ist absolut lesenswert. Das Prequel habe ich bereits angefangen…

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